Info Oldtimertreffen

Start Ausfahrt naach Damnatz

Liebe Oldtimerfreunde,

Leider findet unser Stammtisch bedingt durch die vorsichtigen Corona Richtlinien auch in der nächsten Zeit nicht statt. Alle Treffen/Veranstaltungen sind ja bisher ausgefallen.


Der jährliche Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring, hat ohne Zuschauer im Fahrerlager, vor 14 Tagen tatsächlich stattgefunden. Alle Rennen wurden aufgezeichnet und sind auf YouTube zu sehen.

AvD Oldtimer-Grand-Prix Samstag

AvD Oldtimer-Grand-Prix Sonntag


Wir haben auch noch eine Herbstausfahrt für Ende September/Anfang Oktober geplant. Die Info dazu kommt rechtzeitig.


Am Samstag, 12. September 2020, startet die ADAC Hansa Veteran Rallye in Lüneburg, auch wir sind mit drei Fahrzeugen am Start! Start und die Sonderprüfungen finden auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum in Embsen ab 10:00 Uhr statt. Vielleicht eine intressante Möglichkeit zum Zuschauen.

Hier noch einige aktuelle Oldtimer-Statistiken :
Erstmals ist die Zahl der H-Zulassungen bei den PKW auf 524.968 gestiegen, dass sind + 11% über dem Vorjahr. Es sind aber nur knapp 1% vom gesamten Fahrzeugbestand !
Angeführt wird die H-Statistik von Mercedes mit ca.130 000, VW mit 100.000, Porsche mit 35.000 Fahrzeugen. Im Schnitt, so die Statistik, werden die Oldtimer nur rund 1250 km im Jahr bewegt.

Mit freundlichen Grüßen und einem sonnigen Töff Töff

Eckhard Freund
Claus Manys
Wolfgang Biermann

Oldtimertag im Museumshof Winsen (Aller)

29. September @ 11:00 16:00

Der Heimatverein lädt in Zusammenarbeit mit dem Motor-Sport-Club Celle, AutoTeile Thimm und der ➔ Tourismus-Information Winsen von 11:00 bis 16:00 Uhr zum Oldtimertag auf den Winser Museumshof ein.

Das große Gartengelände im Brauckmanns Kerkstieg wird zum Parkplatz für mindestens 30 Jahre alte Zwei- und Vierräder. Der älteste Wagen des Landkreises Celle stammt aus dem Jahr 1915! Besonders willkommen sind Aussteller und Besucher, die in entsprechender historischer Kleidung kommen möchten.

Ab 12:00 Uhr spielt das Duo „Plattgold“ aus Ottersberg Oldies, traditionelle und eigene Lieder. Auf dem Gelände gibt es Getränke und Gegrilltes. Das Museum mit seinen Fachwerkgebäuden aus dem 17. bis 19. Jahrhundert ist bis 18:00 Uhr zu besichtigen.

Das Café Kalandstube ist ebenfalls bis 18:00 Uhr geöffnet und bietet leckere Kleinigkeiten aus der Küche sowie hausgemachte Torten und Kaffeespezialitäten an. Frühstück (nur mit Anmeldung) gibt es bereits ab 09:00 Uhr.

Brauckmanns Kerkstieg 24, 29308 Winsen

Brauckmanns Kerkstieg 24
Winsen, 29308 Deutschland
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http://www.winser-heimatverein.de/

Oldtimer & Classics Meeting und Verkaufsoffener Sonntag

1. September @ 11:00 18:00

Zum Oldtimer & Classics Meeting sind alle, die selbst ein solches Gefährt besitzen, ebenso wie die, deren Herz beim Anblick betagter Limousinen höher schlägt willkommen. Die Veranstaltung wird von einem privaten Zusammenschluss von Oldtimerbesitzern organisiert.

Die Veranstalter rechnen mit 150 bis 200 Old-und Youngtimer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zudem sind viele Geschäfte im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags geöffnet.

Old Boys Bergen

Friedensplatz, 29303 Bergen

Friedensplatz
29303 Bergen, Deutschland
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Happy Straßenfest Am Funkturm

Liebe Oldtimer-Freunde,

zum ersten Mal nehmen wir am Happy Straßenfest Am Funkturm in Uelzen teil.

Ab 10:00 Uhr stellen wir unsere Young- und Oldtimer-Fahrzeuge auf der Rasenfläche beim Hammer Fachmarkt aus.

Weitere Informationen zum Happy Straßenfest Am Funkturm findet Ihr hier.

Wir freuen uns aus reichliche Teilnahme und viele Besucher.

Das war unser Oldtimer-Treffen 2018

Oldtimer-Treffen 2018 in Uelzen

Petrus muss ein Oldtimer-Fan sein…

Großer Andrang bei bestem Wetter: Oldtimer-Freunde Uelzen begrüßen über 250 Fahrzeuge

„Nein, da kommt die Kühltheke hin!“ „Wo bleibt eigentlich das Zelt von der Feuerwehr?“ „Hat jemand die Bauanleitung gesehen?“ „Hoffentlich hält sich das Wetter!“

Ja, es war schon viel Betrieb um 06:30 Uhr auf dem sonntäglichen Herzogenplatz an diesem 13. Mai. Schließlich galt es, das alle zwei Jahre stattfinde Oldtimertreffen auszurichten. Lange Wochen der intensiven Planung, Aufgabenverteilung, Werbung um Sponsoren, Verhandlungen mit der Stadtverwaltung waren dem vorausgegangen, der Vortag war gefüllt mit dem Absperren von Parkplätzen, die zu Ausstellungsflächen werden sollten, dem obligatorischen Ausschildern sowie sahne- und zeitintensiven Kuchenbackens. Letztlich sollte es, um das Resümee dieses Tages vorwegzunehmen, ein voller Erfolg bei bestem Wetter und ebensolcher Laune werden!

Was soll man nun schreiben über einen solchen Tag? Das fantastische Wetter, das Temperaturen von über 27 Grad und wolkenlosen Himmel bescherte, wurde schon genannt: Petrus muss ein Herz für altes Blech haben… Soll man die Besucherzahlen nennen? Schwer möglich. Sicher hingegen ist, dass weit mehr als 200 historische Autos und mindestens 50 alte Zweiräder kamen, wobei die meisten schon rechtzeitig vor dem offiziellen Beginn in der Hansestadt aufschlugen. Es gab also gut zu tun für die Einweiser, die am Begrüßungstor des Hauptsponsors DEKRA die Gäste empfingen und teilweise persönlich zu passenden Stellplätzen eskortierten; für die freundlichen Damen hinter dem Kuchentresen, die bei konstantem Besucherandrang alle Hände voll zu tun hatten, ihre gute Laune aber nie verloren; für die Mitglieder des Clubs, die, mit Buttons und Warnwesten ausstaffiert oder in „Zivil“ gekleidet, den Gesprächen das nötige Benzin hinzufügten sowie mit Rat und Tat nicht geizten. Musikalisch untermalt wurde das Event vom Auftritt einer vielversprechenden Uelzer Nachwuchsband: Die vierköpfige Band „Young Covers“, eine Gruppe sympathischer Zehntklässler, bot ein ansprechendes Programm von Santana bis Oasis, von Soul bis Rock.

Sollte man die Fahrzeuge aufzählen? Aber wie? Und wozu? Die Fotos auf diesen Seiten bieten einen bunten Eindruck dessen, was aus dem sonst so oft leer erscheinenden Herzogenplatz geworden war: ein Panoptikum alter kurioser, stolzer, niedlicher – kurz: einfach schöner alter Fahrzeuge.

War man auf der Suche nach dem Auto mit dem größten Hubraum, meinte man, bei dem eindrucksvollen Tschaika GAZ 13, der sowjetischen Kopie zeitgenössischer Packard-Limousinen für Parteifunktionäre, fündig zu werden, natürlich stilecht mit roten Verriegelungsknöpfen…: 5,5 Liter, das ist eine Ansage, aber nicht das Ende der Fahnenstange. Denn da war doch noch dieses wunderschöne weiße Cadillac-Cabriolet mit dem zeitgenössischen Suleica-Wohnwagen und „King“-Konterfei. Aha: satte 5,7 Liter! Dann wiederum liest man unter „Hubraum“ bei einem Mercury Marquis Brougham die Angabe „429 cui“. Die Eingeweihten wissen, dass bei diesem, bis 1997 verbauten, letzten Ford-Bigblock das Gemisch in beeindruckenden sieben Litern Hubraum (also 429 cubic inches) verbrannt wird. Aber es ging noch mehr: Den größten, von General Motors je gebauten V8 (1970 bis 1976) fand man in dem großen Cadillac Convertible und dem ihm gegenüberstehenden Sedan: Die magische Zahl 500 weist auf sage und schreibe 8,2 Liter hin, was bei der Höchstleistung von 190 PS eine geschmeidige Literleistung von maximal 23,2 PS/L bedeutet. Mehr als das Doppelte (relativ gesehen!) wuchten da die Hubraumzwerge des Tages, ein Steinwinter 250 L (Fiat 126 mit Goggomotor) und die BMW Isetta („Knutschkugel“) mit ihren jeweils ca. 13 PS aus 250 ccm auf ihre Kurbelwellchen.

Wer war der Glitterstar? Diesen Titel müssen sich zwei Buggys, ein Buggy Deserter und ein Apal Buggy mit ihren auffallenden Metallic-Lackierungen, wohl teilen, ebenso ihre Technik, die wie bei vielen Bausatzautos der VW Käfer lieferte.

Das älteste Auto war schnell auszumachen: ein wunderschön patinierter Citroen IX Berline von 1931, natürlich auf eigener Achse aus Hannover angereist. Gefolgt von einem ebenso charmanten wie eleganten Franzosen, der samt seiner stilecht kostümierten Besatzung nebst Kinderwagen wohl einer der Publikumslieblinge war: eine weiße Peugeot 301 D-Limousine, rüstige 83 Jahr alt. Das einzige Dreirad war ein ebenso alter Morgan Threewheeler (denn die Isetta hat ja vier Räder), der Fahrer sowohl dem Straßenbelag als auch bei einer Spitze von fast 190 km/h den Engeln verflixt nah.

Die meisten Räder und wohl auch die größte Geländegängigkeit hatte ein anderes erstaunliches Fahrzeug: ein seltener Volvo Lappländer TGB von 1975, so rustikal-kastig, dass er jeden Unimog im Vergleich wie eine Primadonna dastehen lässt: 3 Achsen, 38 cm Bodenfreiheit und erstaunlich leise, was seiner Motorisierung zu verdanken ist, einem Reihensechszylinder, der ähnlich auch in den Volvo-Limousinen 164 verbaut wurde. Den Besitzer aber nach den Betriebskosten zu befragen, wäre unangemessen frivol gewesen…

Weniger Räder hatten natürlich diejenigen Fahrzeuge mit nur einer Spur und behelmten Fahrern. Ob die elegant-robusten Heinkel-Tourist-Roller, die schweren BMW, die spritzigen Simson, die breite Harley oder die flinke Kreidler Florett: auch die Freunde der Zweiräder hatten etwas zu sehen: vom ältesten Fahrzeug, einer Wanderer SP1 von 1938, bis zu einer Honda CY 50 von 1981 zeigte sich ein buntes Spektrum.

Das Motto der diesjährigen Ausstellung, „Kleine Franzosen“, wurde dabei ausgiebig durch die beeindruckende Privatsammlung der Simca- und Matra-Oldtimer von Kurt Ketterkat in Szene gesetzt; doch auch die angereisten Citroen 2CV und Dyane, Renault 4CV, R4 und ein zitronengelber Citroen GS zeigten eindrucksvoll, wie pragmatisch-elegant man einst Autobau jenseits des Rheins definierte.

Was bleibt also, nachdem die letzten Gäste den Herzogenplatz und die umliegenden Stellflächen wieder verlassen hatten, nachdem die Zelte abgebaut, Bänke verstaut, die Kuchentheke wieder in den LKW gewuchtet und die Bauanleitungen und Müllsäcke wieder eingesammelt worden waren also ziemlich genau zwölf Stunden, nachdem der „nostalgische Spuk“ seinen Anfang genommen hatte? Erschöpfung? Bestimmt. Wehmut? Nein, in zwei Jahren gibt es ja ein weiteres Treffen. Freude? Ganz gewiss, denn darin waren sich schließlich alle einig:  Es war ein fantastischer Tag mit neuen Freunden des alten Blechs.

Oldtimer-Treffen 2018

Hier geht es zum Video vom Oldtimer-Treffen 2018 in Uelzen.