Herbstausfahrt der Oldtimer-Freunde Uelzen

Die Oldtimer-Freunde Uelzen hatten am Sonntag zu ihrer diesjährigen Herbstausfahrt eingeladen.

33 Fahrzeuge starteten um 10:30 Uhr im Minutenabstand durch den Landkreis Uelzen.

Die 1. Sonderprüfung wurde auf einem Firmengelände im Hafen durchgeführt. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30km/h musste ein abgesteckter Parcours durchfahren werden.

Weiter ging es nach vorgeschriebener Streckenkarte über 90 km durch den Landkreis. Unterwegs gab es Streckenkontrollen mit entsprechenden Aufgaben.

Eine erste Imbisspause gab es in Borg. Die letzte Etappe ging zum Ziel, ins Mühlen- Kaffee nach Suhlendorf.

Hier gab es Kaffee und Kuchen für die 68 Teilnehmer. Anschließend erfolgte die Punkteauswertung mit der Siegerehrung und Pokalübergabe.

Den 3. Platz erreichte Gunnar Fechner mit einem Porsche 911. 

Auf den 2. Platz kam Jürgen und Malte Cramer mit dem Mercedes 280.

Den 1. Platz erzielte Rolf Flachbart und Manuela Schimke aus Bad Bevensen.

Mit freundlichen Grüßen 

Eckhard 

12. Hamburg-Berlin-Klassik

Es ist zwar schon fast ein Monat vergangen, aber das Ereignis ist es trotzdem wert, noch einmal beachtet zu werden!

Es ist nämlich nicht immer nur der Kaiser, der nach Bad Bevensen kommt:
Nein, dieses Mal war es ‚Seine Königliche Hoheit Prinz Leopold von Bayern‘ der, nachdem er am Vortag schon in Dömitz gesehen worden sein soll, der Kurstadt am Samstag den 31. August 2019 einen Besuch abstattete.

Um so sehenswerter wurde das Ganze dadurch, dass in dem ihn begleitenden Tross so namhafte Persönlichkeiten wie Katarina Witt, Sidney Hoffmann, Ellen Lohr, Nico Rosberg und Hans-Joachim Stuck anzutreffen waren.

Das alles lief unter der Bezeichnung  ’12. Hamburg-Berlin-Klassik‘ an der insgesamt ca. 180 Teams teilnahmen.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, den illustren Teilnehmern dieses „gesellschaftlichen Ereignisses“ auch mit einer Delegation des Vereins (sowohl am Freitag als auch am Samstag) unsere Aufwartung zu machen 😉 .

Die ‚Beweisfotos‘ hiervon (zu denen dieses Mal auch Quints und Brandts mit ihren schönen Schnappschüssen beigetragen haben) sind wieder in unserem internen Archiv.

Einen kleinen Auszug stellen wir hier der Allgemeinheit zur Verfügung.

Herbstausfahrt 2019

Oldtimer Freunde Uelzen

in memoriam Enno Czibura

Liebe Oldtimerfreunde,

unter diesem Motto steht in diesem Jahr unsere Herbstausfahrt.

Dazu laden wir Euch herzlich ein.

Start

ist am Sonntag, 6. Oktober 2019, in Uelzen. Wir beginnen mit dem ersten Fahrzeug um  10:30 Uhr auf dem Parkplatz des Obi Marktes und werden ca. 90 km Landkreis Uelzen unter die Räder nehmen.

Gegen 15:30 Uhr endet unsere kleine Reise und wir treffen uns im Ziel zum gemütlichen Beisammensein mit Siegerehrung bei Kaffee und Kuchen.

Startberechtigt

sind Motorräder, Roller und Autos, die wenigstens 20 Jahre alt sind.

Ihr benötigt außer „guter Laune“ lediglich eine feste Schreibunterlage und ein paar Stifte.

Besonders freuen wir uns über Gäste die sich mit ihrem Oldtimer mal unser Clubleben ansehen und erleben möchten.

Auskünfte erteilen Eckhard Freund und Claus Manys.

Anmeldeschluss ist am 26. September 2019.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, also rechtzeitig anmelden!

Anmeldung telefonisch oder besser per E-Mail bei:

Eckhard Freund
Tel. 0171 4802215
eckhard.freund@t-online.de

Claus Manys
Tel. 0581 72272
manysautomobile@gmx.net

Wir freuen uns auf eine schöne Ausfahrt.

Bis dahin mit einem freundlichen Töff Töff

Jürgen Lüttmann und Claus Manys

IV. ADAC Altstadt Grand Prix Lüneburg am 18. August 2019

Am Sonntag den 18. August 2019 war es wieder soweit. In Lüneburg startete der vierte Altstadt Grand Prix und die Oldtimerfreunde Uelzen waren wieder wie in jedem Jahr mit dabei.

Diesmal mit drei Fahrzeugen in unterschiedlichen Starterklassen. Vom Gelände der Firma Sternpartner in Bardowick starteten ab 10:00 Uhr die ersten Teams zum 60 Kilometer langen Prolog rund um Lüneburg. Diese Aufgabe wurde von den Uelzer Teams fehlerfrei absolviert. Im Anschluss daran, nach einen in diesem Jahr übrigens hervorragenden Mittagsbuffet im Zelt auf dem Marktplatz, begann das eigentliche Zeitfahren durch die abgesperrte Altstadt. Bei schwierigen Wetterbedingungen (es goss zeitweise in Strömen) gelang es Jochen Schmidt und Martina Wischof auf einem Jaguar E-Typ in der Klasse 3 den Sieg herauszufahren. Dieter und Jürgen Lüttmann auf ihrem Käfer Cabrio kamen in der am stärksten belegten Klasse 6 nicht in die Pokalränge, lieferten aber mit einem 14 Platz gesamt unter 60 bewerteten Teams ein hervorragendes Ergebnis ab. In der Klasse 7 reichte es für Claus Manys und Gunnar Fechner auf ihrem Porsche Carrera trotz nassem Blaubasalt zum 2. Platz.

Ein insgesamt gutes Ergebnis und ein toller Tag für die Oldtimerfreunde Uelzen.         

Weitere Infos siehe Ortsclub Lüneburg e.V. im ADAC

Unsere Starter

 

StartNr. 47 Dieter Lüttmann / Jürgen Lüttmann  VW Käfer 1303 Cabrio
StartNr. 54 Claus Manys / Gunnar Fechner Porsche Carrera
StartNr. 19 Joachim Schmidt / Martina Wischof Jaguar E Type

Ergebnisse

Schmidt / Wischof Sieg Klasse 3 gesamt
Manys / Fechner Platz 2 Klasse 7 gesamt

26. ADAC Classic in Bad Bevensen

Auch in diesem Jahr waren wir mit zahlreichen Fahrzeugen in Bad Bevensen vertreten.

Zieleinfahrt am 25. Mai 2019

Oldtimer-Freunde Uelzen bei der Fahrzeugpräsentation am 26. Mai 2019

Die komplette Wertungsliste findet Ihr im Abschnitt  „Niedersachsen-Classic‘“ auf der ADAC-Seite unter Auswertung

28. ADAC Hansa Veteran Rallye 2018

Liebe Oldtimer-Freunde,

am Sonnabend dem 14. Juli 2018 gingen wieder sehenswerte Oldtimer auf eine 120 km lange Tour rund um Lüneburg. Zum 7. Mal wurde auf dem historischen Platz „Am Sande“ gestartet.


Um 10:00 Uhr wurde vor großer Zuschauerkulisse das erste Fahrzeug auf die Strecke geschickt.


Vier Fahrer und Beifahrer von den Oldtimer-Freunden Uelzen waren auch in diesem Jahr wieder dabei. Mit einem Roadbook und Stoppuhren musste die Stecke und die Lichtschranken-Zeitprüfung bewältig werden!


Die erste Aufgabe war eine Orientierungsprüfung auf den „Sülzwiesen“ anhand einer Luftbildaufnahme. Um ca. 18:00 Uhr trafen die letzten der 112 Teilnehmer auf dem Marktplatz in Lüneburg ein. Dort wartete die letzte Aufgabe: das beliebte Spurbrett-Fahren, mit den rechten Rädern über ein 15 cm breites Holzbrett. Viel Applaus von den Zuschauern für die Fahrer, die den Parkour fehlerfrei meisterten.

Die 1. Plätze in ihrer Klasse und den 2.Gesamtsieg belegten Claus Manys/Gunnar Fechner auf einem Porsche 911, und Joachim Schmidt/Martina Wischhof auf Jaguar e-Type, Eckhard Freund/Petra Ollisch den 4. Platz mit einem Austin Healey 100 LeMans, Otto Niemeyer mit seiner Frau belegten den 6. Platz mit einem Jaguar XJS.

25. ADAC Niedersachsen-Classics 2018

Start ADAC-Nds-Classic 2018

Ja hallo erst mal…

Ich weiß ja nicht, ob Sie’s wussten, aber die in den Wertungsklassen der „25. ADAC Niedersachsen-Classics 2018″ angemeldeten Teilnehmer der Oldtimer-Freunde Uelzen und Umgebung haben mal wieder einige Pokale geholt.

25. ADAC Niedersachsen Classic vom 6. bis 8. Juli 2017 im Kurpark Bad Bevensen

Die komplette Wertungsliste findet Ihr im Abschnitt  „Niedersachsen-Classic‘“ auf der ADAC-Seite unter https://www.adac-niedersachsen-sachsen-anhalt.de/bereiche/touristik/oldtimerveranstaltungen.html.

Preisträger der Oldtimer-Freunde Uelzen

Das war unser Oldtimer-Treffen 2018

Oldtimer-Treffen 2018 in Uelzen

Petrus muss ein Oldtimer-Fan sein…

Großer Andrang bei bestem Wetter: Oldtimer-Freunde Uelzen begrüßen über 250 Fahrzeuge

„Nein, da kommt die Kühltheke hin!“ „Wo bleibt eigentlich das Zelt von der Feuerwehr?“ „Hat jemand die Bauanleitung gesehen?“ „Hoffentlich hält sich das Wetter!“

Ja, es war schon viel Betrieb um 06:30 Uhr auf dem sonntäglichen Herzogenplatz an diesem 13. Mai. Schließlich galt es, das alle zwei Jahre stattfinde Oldtimertreffen auszurichten. Lange Wochen der intensiven Planung, Aufgabenverteilung, Werbung um Sponsoren, Verhandlungen mit der Stadtverwaltung waren dem vorausgegangen, der Vortag war gefüllt mit dem Absperren von Parkplätzen, die zu Ausstellungsflächen werden sollten, dem obligatorischen Ausschildern sowie sahne- und zeitintensiven Kuchenbackens. Letztlich sollte es, um das Resümee dieses Tages vorwegzunehmen, ein voller Erfolg bei bestem Wetter und ebensolcher Laune werden!

Was soll man nun schreiben über einen solchen Tag? Das fantastische Wetter, das Temperaturen von über 27 Grad und wolkenlosen Himmel bescherte, wurde schon genannt: Petrus muss ein Herz für altes Blech haben… Soll man die Besucherzahlen nennen? Schwer möglich. Sicher hingegen ist, dass weit mehr als 200 historische Autos und mindestens 50 alte Zweiräder kamen, wobei die meisten schon rechtzeitig vor dem offiziellen Beginn in der Hansestadt aufschlugen. Es gab also gut zu tun für die Einweiser, die am Begrüßungstor des Hauptsponsors DEKRA die Gäste empfingen und teilweise persönlich zu passenden Stellplätzen eskortierten; für die freundlichen Damen hinter dem Kuchentresen, die bei konstantem Besucherandrang alle Hände voll zu tun hatten, ihre gute Laune aber nie verloren; für die Mitglieder des Clubs, die, mit Buttons und Warnwesten ausstaffiert oder in „Zivil“ gekleidet, den Gesprächen das nötige Benzin hinzufügten sowie mit Rat und Tat nicht geizten. Musikalisch untermalt wurde das Event vom Auftritt einer vielversprechenden Uelzer Nachwuchsband: Die vierköpfige Band „Young Covers“, eine Gruppe sympathischer Zehntklässler, bot ein ansprechendes Programm von Santana bis Oasis, von Soul bis Rock.

Sollte man die Fahrzeuge aufzählen? Aber wie? Und wozu? Die Fotos auf diesen Seiten bieten einen bunten Eindruck dessen, was aus dem sonst so oft leer erscheinenden Herzogenplatz geworden war: ein Panoptikum alter kurioser, stolzer, niedlicher – kurz: einfach schöner alter Fahrzeuge.

War man auf der Suche nach dem Auto mit dem größten Hubraum, meinte man, bei dem eindrucksvollen Tschaika GAZ 13, der sowjetischen Kopie zeitgenössischer Packard-Limousinen für Parteifunktionäre, fündig zu werden, natürlich stilecht mit roten Verriegelungsknöpfen…: 5,5 Liter, das ist eine Ansage, aber nicht das Ende der Fahnenstange. Denn da war doch noch dieses wunderschöne weiße Cadillac-Cabriolet mit dem zeitgenössischen Suleica-Wohnwagen und „King“-Konterfei. Aha: satte 5,7 Liter! Dann wiederum liest man unter „Hubraum“ bei einem Mercury Marquis Brougham die Angabe „429 cui“. Die Eingeweihten wissen, dass bei diesem, bis 1997 verbauten, letzten Ford-Bigblock das Gemisch in beeindruckenden sieben Litern Hubraum (also 429 cubic inches) verbrannt wird. Aber es ging noch mehr: Den größten, von General Motors je gebauten V8 (1970 bis 1976) fand man in dem großen Cadillac Convertible und dem ihm gegenüberstehenden Sedan: Die magische Zahl 500 weist auf sage und schreibe 8,2 Liter hin, was bei der Höchstleistung von 190 PS eine geschmeidige Literleistung von maximal 23,2 PS/L bedeutet. Mehr als das Doppelte (relativ gesehen!) wuchten da die Hubraumzwerge des Tages, ein Steinwinter 250 L (Fiat 126 mit Goggomotor) und die BMW Isetta („Knutschkugel“) mit ihren jeweils ca. 13 PS aus 250 ccm auf ihre Kurbelwellchen.

Wer war der Glitterstar? Diesen Titel müssen sich zwei Buggys, ein Buggy Deserter und ein Apal Buggy mit ihren auffallenden Metallic-Lackierungen, wohl teilen, ebenso ihre Technik, die wie bei vielen Bausatzautos der VW Käfer lieferte.

Das älteste Auto war schnell auszumachen: ein wunderschön patinierter Citroen IX Berline von 1931, natürlich auf eigener Achse aus Hannover angereist. Gefolgt von einem ebenso charmanten wie eleganten Franzosen, der samt seiner stilecht kostümierten Besatzung nebst Kinderwagen wohl einer der Publikumslieblinge war: eine weiße Peugeot 301 D-Limousine, rüstige 83 Jahr alt. Das einzige Dreirad war ein ebenso alter Morgan Threewheeler (denn die Isetta hat ja vier Räder), der Fahrer sowohl dem Straßenbelag als auch bei einer Spitze von fast 190 km/h den Engeln verflixt nah.

Die meisten Räder und wohl auch die größte Geländegängigkeit hatte ein anderes erstaunliches Fahrzeug: ein seltener Volvo Lappländer TGB von 1975, so rustikal-kastig, dass er jeden Unimog im Vergleich wie eine Primadonna dastehen lässt: 3 Achsen, 38 cm Bodenfreiheit und erstaunlich leise, was seiner Motorisierung zu verdanken ist, einem Reihensechszylinder, der ähnlich auch in den Volvo-Limousinen 164 verbaut wurde. Den Besitzer aber nach den Betriebskosten zu befragen, wäre unangemessen frivol gewesen…

Weniger Räder hatten natürlich diejenigen Fahrzeuge mit nur einer Spur und behelmten Fahrern. Ob die elegant-robusten Heinkel-Tourist-Roller, die schweren BMW, die spritzigen Simson, die breite Harley oder die flinke Kreidler Florett: auch die Freunde der Zweiräder hatten etwas zu sehen: vom ältesten Fahrzeug, einer Wanderer SP1 von 1938, bis zu einer Honda CY 50 von 1981 zeigte sich ein buntes Spektrum.

Das Motto der diesjährigen Ausstellung, „Kleine Franzosen“, wurde dabei ausgiebig durch die beeindruckende Privatsammlung der Simca- und Matra-Oldtimer von Kurt Ketterkat in Szene gesetzt; doch auch die angereisten Citroen 2CV und Dyane, Renault 4CV, R4 und ein zitronengelber Citroen GS zeigten eindrucksvoll, wie pragmatisch-elegant man einst Autobau jenseits des Rheins definierte.

Was bleibt also, nachdem die letzten Gäste den Herzogenplatz und die umliegenden Stellflächen wieder verlassen hatten, nachdem die Zelte abgebaut, Bänke verstaut, die Kuchentheke wieder in den LKW gewuchtet und die Bauanleitungen und Müllsäcke wieder eingesammelt worden waren also ziemlich genau zwölf Stunden, nachdem der „nostalgische Spuk“ seinen Anfang genommen hatte? Erschöpfung? Bestimmt. Wehmut? Nein, in zwei Jahren gibt es ja ein weiteres Treffen. Freude? Ganz gewiss, denn darin waren sich schließlich alle einig:  Es war ein fantastischer Tag mit neuen Freunden des alten Blechs.

Hier geht es zum Video vom Oldtimer-Treffen 2018 in Uelzen.